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Bei Vliestapete trägt man den Kleister direkt auf die Wand auf und legt die trockene Bahn an. Das ist meist einfacher als das Einweichen von Papiertapete und maßhaltiger.
Die Wand sollte sauber, trocken, tragfähig und gleichmäßig saugend sein. Alte Tapetenreste entfernt man, Löcher werden gespachtelt und ein Tiefengrund kann den Untergrund vorbereiten.
Für Vliestapete nutzt man speziellen Vlieskleister, der etwas fester angerührt wird. Die Herstellerangabe auf der Tapete nennt den passenden Kleistertyp.
Vliestapete lässt sich oft trocken und in ganzen Bahnen von der Wand abziehen. Das erleichtert einen späteren Tapetenwechsel deutlich.
Viele Vliestapeten, vor allem Raufaser aus Vlies, lassen sich mehrfach mit Wandfarbe überstreichen. So lässt sich die Wandfarbe ohne neues Tapezieren ändern.